Frage an Radio Yerevan: Wer profitiert eigentlich wirklich von dem Porsche-VW Desaster?
By admin on May 30, 2009 | In News, Politik, Wirtschaft, Humor
Frage an Radio Yerevan: Wer profitiert eigentlich wirklich von dem VW-Porsche Desaster? Antwort: Im Grunde genommen Niemand. Aber vielleicht ist 'Niemand' ja nur ein Pseudonym.
Nehmen wir den Faden des letzten Beitrags an der Stelle wieder auf, an dem wir uns die Frage vorlegten, ob es denn realiter nur die Eitelkeit eines Managers sein kann, die die derzeitigen Turbulenzen hervorgerufen hat. Sicherlich koennen wir konstatieren, dass selbige eine conditio sine qua non sein muss, damit sich ein Vorstand in derartige Abenteuer stuerzt. Nichtsdestotrotz ist das allein aber so gewoehnlich, dass es nicht zwangslaeufig als causal zu betrachten ist. Machen wir uns nichts vor: Wir alle sind vom Narzissmus getrieben. Und wenn man eine derart exponierte Position besetzen will, sollte man selbigen schon als Kernkompetenz ausgebildet haben. Dennoch - auch das wissen wir hinlaenglich alle aus langjaehriger Erfahrung - duerfte dies allein noch lange nicht zum Ziele fuehren. Vorstandspositionen beduerfen einer ausgepraegten Protegierung. Auch die Macht des Vorsitzenden ist letztendlich geliehen und endet nicht zuletzt bei der zu erfolgenden (oder ausbleibenden) Entlastung durch den Aufsichtsrat. Gar nicht so selten ist sich Derjenige, der eine Entscheidung qua Vorstandsamt abzeichnet, nicht wirklich bewusst, WEN er WARUM damit protegiert hat. Es ist ein subtiles Spiel.
Wer also koennte im Hintergrund ein Nutzniesser der auf den ersten Blick hasardeurhaften Aktion gewesen sein? Gibt es vielleicht sogar einen tertius gaudens, dem das Versagen und ein ggf. avisierter Austausch des Vorstands von Nutzen sein koennte?
Man moege sich an dieser Stelle selbst seine Gedanken machen.
Die Macht, die Gier und der Groessenwahn bei VW (ARD/NDR):
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Obsequium amicus, veritas odium parit.
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